|
Sektherstellung
Im Januar dieses Jahres holte ich bei meinem Winzer in der Pfalz einen hochwertigen Riesling-Wein. Diesem setzte ich dann Hefe und Zucker zu. Unter ständigen Mischen wurde der Wein dann auf Champagnerflaschen gefüllt und zur Reifung in den Keller gelegt. Dort spaltete die Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlensäure auf ( die zweite Gärung). Im Oktober kamen die Flaschen dann auf ein Rüttelpult. Dort wurden diese jeden Tag um 1/4 Drehung bewegt, bis schließlich die Hefe unten im Flaschenhals war. Nun kamen in Flaschen in ein Kältebad und der Hefepfropfen wurde bei minus 30 Grad vereist. Als der Kronkorken von Hand entfernt wurde, schoss dieser Pfropfen durch den Druck nach außen. Die Flasche kam dann sofort in die Degugieranlage, wo die Dossage zugestzt wurde. Anschließend wurde der Sekt verkorkt und mit dem Draht versehen. Das Endprodukt ist ein Spitzensekt nach der Methode Traditionelle Flaschengärung wie Sie in der Champagne üblich ist.
|