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Wein Wolf

 Weinkellerei, Sektkellerei seit 1890

Messweinlieferant seit 1890 Gegr 1890

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Warum Rotwein rot ist:

Bei der Rotweinherstellung ist man bestrebt, möglichst viel roten Farbstoff und die richtige Menge an Gerbstoffen aus den Beerenschalen in den Wein zu bringen (der Saft einer dunklen Traube ist genauso hell wie der Saft einer Weißweintraube). Die Farbe ist nur in der Schale und nicht im Fruchtfleisch. Dabei gibt es verschiedene Methoden:

    1. Die Maische (aus den zerquetschten Weintrauben) wird direkt vergoren, und erst nach der Gärung werden Schalen, Kerne und andere Feststoffe vom Wein abgetrennt.

    2. Die Maische wird auf 6o bis 80 Grad Celsius erhitzt; dabei lösen sich die Farb- und Gerbstoffe aus den Traubenschalen; anschließend wird der Most wie bei Weißwein abgepresst und vergoren.

Da die Farbintensität sehr stark von der Sonneneinstrahlung bei der Traubenreife abhängt, sind deutsche Rotweine von Natur aus eher hell im Farbton. Daher reduzieren kluge Winzer rechtzeitig im Sommer den Traubenbehang und erhalten weniger, aber farbkräftigere Rotweintrauben.

Insgesamt sind im Rotwein wesentlich mehr Inhaltsstoffe enthalten als im Weißwein, da auch Bestandteile aus der Beerenhaut dazukommen Um einen harmonischen Rotwein zu erhalten, ist eine längere Reifung notwendig als bei Weißweinen.

 

Was ist Rose Wein?

Rosewein wird ausschließlich aus Rotweintrauben hergestellt, die hell gekeltert werden, d.h. die Maische wird wie bei der Weißweinherstellung gepresst, so daß ein hellroter Most entsteht. Presst man die Maische direkt nach der Gewinnung, entsteht der sehr helle ,,Weißherbst", lässt man die Maische etwas länger stehen, wird daraus ein etwas dunkler Rose.

Früher machte man Roseweine fast ausschließlich aus schlechten und angefaulten Trauben, die sich nicht für die Rotweinherstellung eigneten; aus dieser Zeit stammt auch der Spruch ,,Rose ist gut für den Winzer, aber nicht gut für den Weintrinker". Heute sind Roseweine so beliebt geworden, daß man vielerorts nicht mehr auf die Rückstände zurückgreift, sondern gesunde blaue Trauben einsetzt.

Was ist Sekt?

Sekt entsteht, indem. man den Wein ein zweites Mal gären lässt. Bei der klassischen Methode findet die zweite Gärung in der Flasche statt.

    Für die Sektherstellung wird ein säurereicher Wein bevorzugt z.B. ein Riesling. Nachdem man ihn in die Flasche gefüllt hat, werden eine Edelhefe sowie 20 bis 24g Zucker als Nahrungsquelle zugegeben, dann werden die Flaschen zunächst mit einem Kronkorken verschlossen. Durch die Gärung entsteht in den Flaschen ein Druck von ca. 5 bis 6 bar. Nach der Gärung werden die Flaschen mit dem Kopf nach unten gelagert und die Hefe durch maschinelles oder manuelles Rütteln über dem Korken gesammelt.

    Anschließend taucht man die Flasche in Eiswasser, die Hefe gefriert und kann problemlos entfernt werden. Der Sekt wird jetzt mit Sektkorken verschlossen und ist verkaufsfertig.

    Champagner dürfen sich nur Sekte aus einem ganz bestimmten Anbaugebiet, der Champagne, nennen, die einer Reihe von zusätzlichen strengen Kriterien standhalten können. Für die Herstellung von Champagner werden verschiedene Lagen, Sorten und Jahrgänge zu einem Jahr für Jahr möglichst gleichartigen markentypischen ,,Cuvee' verschnitten, eine Technik, die viel Erfahrung verlangt.

     

    Bei uns seit Januar 2000 ein hochwertiger Sekt nach der Methode der Champagne hergestellt.

    Sektrütt

    Rüttelbrett in Miniaturausgabe

     

    Was ist Sherry?

    Sherry kommt aus Spanien und wird dort durch die sogenannte ,,Aerobe Gärung” d. h. unter Beteiligung von Luftsauerstoff, hergestellt. Die Sherry-Trauben wachsen auf besonders kalkreichen Böden und werden nach der Ernte zunächst auf Grasmatten in der Sonne angetrocknet. Anschließend wird in einer langsamen Gärung ein Wein gewonnen, der dann mit Weindestillat auf einen Alkoholgehalt von 15 bis 18 Vol% eingestellt wird. Dieser hochprozentige Wein kommt dann in die speziellen 500L fassenden Sherry-fässer aus Eichenholz .

    Diese Eichenfässer werden nur zu 4/5 gefüllt, im Kontakt mit der Luft bildet sich an der Oberfläche eine Schicht aus Weinhefe, ,,Flor" oder ,,Velo' genannt. Diese Hefeschicht schützt den Wein vor zu starker Luftoxydation und bildet die. Sherry-typischen, nussigen Geschmacksstoffe.

    Die Fässer liegen oft in mehreren Lagen übereinander aufgestapelt. Wenn der Sherry in der untersten Fassreihe seine Reife erlangt hat (das dauert mindestens drei Jahre), so wird er zu einem Drittel entnommen. Dann füllt man die untersten Fässer mit Sherry aus der Reihe darüber auf, und das setzt sich fort bis in die oberste Reihe, die dann mit Jungwein versetzt wird. Dieses System garantiert stets gleichbleibenden Geschmack'. Die Anzahl der Stufen bestimmt die Qualität des Sherrys.