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Winzer:
Er ist das wichtigste Glied bei der Herstellung eines guten Weines. Wenn er nicht das ganze Jahr über seinen Weinberg ( Wingert) pflegt und den Wein anschließend nicht sauber ausbaut, hilft die schönste Flasche und das schönste Etikett nichts. Er ist aber derjenige der heute am wenigsten verdient. Eine 1L Flasche Wein kostet z.B. 4 DM im Geschäft (ohne Mwst 3,44 DM) ; Man rechnet, daß Kork, Flasche, Etikett, Kapsel, Füllung, der Grüner Punkt und Karton ca. 1,70 DM netto kosten. Die Spediteure, ,Groß- und Einzelhändler wollen auch noch was verdienen. Da bleibt für den Winzer nicht mehr viel übrig.
Winzergenossenschaft:
Viele Winzer sind in einer Winzergossenschaft zusammen geschlossen. Der Vorteil liegt für Sie darin, daß sie Ihren Wein problemlos verkaufen können, aber relativ wenig dafür bekommen. Diese Genossenschaft nimmt dann alle Weine ( ob gut oder weniger gut) auf, baut sie füllvertig aus und übernimmt den Verkauf. Aus diesem Grund gehen immer Winzer dazu über Ihren Wein vom Hof aus zu verkaufen.
Weinkellerei:
Eine Weinkellerei kauft die Weine lose (im Fass) beim Winzer oder Erzeuger. Die Weine werden dann schonend ausgebaut und auf die Flasche gebracht. Jeder kann heute Wein verkaufen. Aber nur mit der nötigen kellertechnischen Einrichtung, der Ausbildung und der Erfahrung kann man eine Weinkellerei betreiben.
Durch den Umstand, daß eine Weinkellerei die Weine selbst füllt, ist auch auch möglich Sonderetiketten zu gestalten. Wir können z.B. Bilder und Geburtstagsgrüße mit eindrucken.
Diese drei Betriebsarten sind dadurch in der Lage Weinanalysen durchzuführen und können dadurch für die Reinheit der Weine garantieren. Durch die Kontrollnummer kann der Weg jedes Weines vom Erzeuger bis zum Letztverkäufer verfolgt werden.
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